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Vandalismus

Vandalismus ist die blinde Zerstörungswut oder Zerstörungslust, die sich zumeist in Form von Sachbeschädigung äussert. Für Vandalismus kennt das Strafrecht keinen eigenen Straftatbestand. Vandalenakte können aber zahlreiche Straftatbestände des Strafgesetzbuchs (StGB) erfüllen.

 Zerkratzen oder Verbeulen von Fahrzeugen, Versprayen von Gebäuden oder Fahrzeugen (Graffiti), Farbbeutel-Attacken gegen Gebäude, Einwerfen von Schaufenstern oder Fensterscheiben, Demolieren von Parkanlagen, Anzünden von Gebäuden oder Fahrzeugen, Verwüsten von Baustellen, Umwerfen von Baugerüsten, Verwüsten von Pflanzungen, Telefonzellen und WC-Anlagen oder Sprengen von Briefkästen mittels Feuerwerkskörpern sind nur ein paar Formen von Vandalismus. Vandalismus ist das rechtswidrige, vorsätzliche 6 37 und blindwütige Beschädigen, Verunstalten oder Zerstören von Gegenständen öffentlichen oder privaten Eigentums und erfüllt somit praktisch immer den Tatbestand der Sachbeschädigung (StGB Art. 144). Im schlimmsten Fall können Vandalenakte sogar Menschenleben kosten. Bei zerstörten Lichtsignalanlagen, entfernten Kanaldeckeln, beschädigten Feuerlöschanlagen oder entfernten Rettungsgeräten kann man nicht mehr von einem Lausbubenstreich sprechen.

Vandalismus nimmt stetig zu und ist nicht zu übersehen: Verunstaltete Hausfassaden oder aufgeschlitzte Sitzüberzüge in öffentlichen Verkehrsmitteln führen uns das immer wieder vor Augen. Die rasche Beseitigung von Graffiti oder die Reparatur von Beschädigungen demotivieren den Täter. Vandalenakte werden leider vornehmlich von Jugendlichen ausgeübt; oftmals aus Langeweile, Frustration oder Wut. Nicht selten erfolgen Sachbeschädigungen aus der Gruppe heraus. Unter dem Einfluss der Gruppe werden Kinder oder Jugendliche oft zu einem unkontrollierten kollektiven Verhalten gedrängt. Drogenkonsum und Alkohol verstärken diesen Effekt noch weiter. Selten sind sich die Kinder oder die Jugendlichen der straf- oder der zivilrechtlichen Konsequenzen bewusst.

Was tun gegen Vandalismus?
Schauen Sie nicht weg, wenn Sie beobachten, dass jemand öffentliche Einrichtungen oder Privateigentum beschädigt.

Was können Sie als Zeuge tun?
•    Greifen Sie nie selbst ein! Gewalt gegen Sachen kann leicht auch zu Gewalt gegen Personen werden, zumal dann, wenn Alkohol im Spiel ist oder wenn eine Gruppe von Tätern auftritt.
•    Beobachten Sie das Geschehen genau und stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung.
•    Melden Sie Ihre Feststellungen sofort der Polizei über die Notrufnummer 117.
•    Fotografieren Sie eventuell mit dem Handy den Schaden und erstatten Sie sofort Strafanzeige.

Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 20.10.2011

Schwerpunktthema
Januar 2012

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Der Ratgeber der SKP: «Polizeilicher Sicherheitsratgeber» zu den Themen: Gewalt, Einbruch, Diebstahl, Sexualstraftaten, Überfall und Vandalismus.


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