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Einbruch

Einbruch

Einbrecher suchen immer den Weg des geringsten Widerstands. Sie schlagen zum Beispiel Fenster und Türscheiben im Erdgeschoss ein oder klettern auf leicht erreichbare Balkone, Terrassen und Dächer. Oft nutzen sie die Unvorsichtigkeit von Bewohnern aus, indem sie eine Wohnung oder ein Haus durch eine unverschlossene Tür betreten oder über ein offenes Fenster in die Wohnung einsteigen. Technische Schutzmassnahmen können Einbrüche verhindern.

Sicherheit lässt sich planen und bauen. Wer Einbruchssicherungen bereits bei der Planungsphase von Bauobjekten miteinbezieht, erspart sich zusätzliche Auslagen und spätere Umtriebe.

Sprechen Sie deshalb beim Bau oder dem Umbau Ihres Hauses oder der Renovation Ihrer Wohnung frühzeitig mit den Architekten und / oder mit den Fachleuten der Polizei. Auch wenn es darum geht, ein bestehendes Objekt besser gegen Einbruch zu schützen, helfen Ihnen die Spezialisten der Polizei, ein Sicherheitskonzept zu erarbeiten. Nutzen Sie das Wissen Ihrer Polizei.

Seien Sie aufmerksam und wachsam und verständigen Sie die Polizei, wenn Sie einen Einbruch vermuten.

Wann immer Sie in Ihrer Nachbarschaft verdächtige Wahrnehmungen machen, informieren Sie unverzüglich Ihre Polizei über die Notrufnummer 117.

Tipps
•    Sichern Sie Fenster, Türen, Nebeneingänge, Kellerfenster und Lichtschächte Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses.
•    Beziehen Sie Nebenräume und Garagen in die Sicherheitsüberlegungen mit ein.
•    Verraten Sie Ihre Abwesenheit nicht durch Notizen an der Haustür und überfüllte Briefkästen, und verstecken Sie keine Schlüssel im Garten oder an anderen Orten wie in Blumentöpfen oder unter Türmatten.
•    Vermitteln Sie den Eindruck, dass Sie zu Hause sind. Vermeiden Sie, dass Ihre Abwesenheit leicht erkannt werden kann. Lassen Sie deshalb – speziell in der Dämmerung – Licht brennen. Informieren Sie Ihre Nachbarn, wenn Sie für ein paar Tage oder eine längere Zeit abwesend sind, und bitten Sie diese, ab und zu nach Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus zu schauen.
•    Hinterlassen Sie keinesfalls Nachrichten auf dem Telefonbeantworter, in denen Sie Ihre Abwesenheit erwähnen.

Nachbarschaftshilfe trägt zur Sicherheit bei
Wer sich gegenseitig hilft, bei Abwesenheit der Nachbarn Kontrollgänge macht, den Briefkasten leert oder Fensterläden schliesst, reduziert das Einbruchsrisiko. Je intensiver der Kontakt zwischen den Bewohnern eines Wohngebiets gepflegt wird, desto sicherer wird diese Wohngegend für alle Bewohner. Zeigen Sie Mitverantwortung für Ihre Nachbarn. Miteinander leben heisst auch füreinander da sein. Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn über das Thema Sicherheit: wie und wann Sie sich gegenseitig helfen können. Informieren Sie sich gegenseitig, wenn Sie Ihr Heim für längere Zeit verlassen (z. B. Geschäftsreisen, Ferien, Spitalaufenthalt).

Achten Sie gegenseitig darauf, dass während dieser Zeit:
•    sich keine fremden Personen am Haus oder der Wohnung Ihrer Nachbarn zu schaffen machen;
•    im Heim der Nachbarn nur Licht nach Absprache ein- oder ausgeschaltet wird (Zeitschaltuhr miteinander absprechen);
•    ungewohnte Geräusche ernst genommen werden.

Weitere Informationen
•    Ihre Polizei hält für Sie die Broschüre «Einbruch – nicht bei mir!» bereit; sie gibt umfassend Auskunft über die technischen Möglichkeiten des Einbruchsschutzes. Die Broschüre ist gratis in Deutsch, Französisch und Italienisch erhältlich.
•    Die Spezialisten Ihrer Polizei beraten Sie gern. Die Adressen der Fachstellen finden Sie im Anhang.

Broschüre «Einbruch - nicht bei mir»
Brochure «Echec aux cambrioleurs!»
Prospetto «Ladri, alla larga da casa mia!»


Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 28.10.2011

Schwerpunktthema
Januar 2012

«Themen der Schweizerische Kriminalprävention» mit Factsheet und weiteren Downloads.

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Kampagne: «Facebook, Netlog & Co.: Aber sicher!» Informationen und Tipps zu Sicherheit in sozialen Netzwerken für Erwachsene und Jugendliche.

Zusatzinformationen «Einbruch»

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