Springen Sie direkt: Zum Textanfang (Navigation überspringen), Zur Suche, Zur Sprachauswahl, Zu wichtigen Links, Zu zusätzlicher Information (Inhalt überspringen) Zur Hauptnavigation,

A A A


Waffen

Waffen

Als Waffen gelten Feuerwaffen (Pistolen und Gewehre), Druckluft und CO2-Waffen, Imitations-, Schreckschuss- und Soft-Air-Waffen sowie einhändig bedienbare Messer, die eine Gesamtlänge von über zwölf Zentimetern bzw. eine Klinge von über fünf Zentimetern Länge haben. Aber auch Dolche mit einer symmetrischen Klinge von unter 30 Zentimetern, Schlagruten, Wurfsterne, Schlagringe, Schleudern mit Armstütze sowie Elektroschockgeräte und Sprayprodukte (Sprays mit Reizstoffen, ausgenommen Pfefferspray) fallen unter das Waffengesetz.

Grundsätzlich benötigen Sie einen Waffenerwerbsschein, wenn Sie eine Schusswaffe kaufen wollen. Von der Erwerbsscheinpflicht ausgenommen sind meldepflichtige Waffen, wie einschüssige «Kaninchentöter », Soft-Air-Waffen, Alarm- und Schreckschuss-Pistolen, Paintball-Waffen, Nachbildungen von einschüssigen Vorderladern, Druckluft- und CO2-Waffen, Handrepetier-Sportgewehre, einschüssige und mehrläufige Jagdgewehre, Handrepetierer für die Jagd und Ordonnanz-Repetiergewehre. Die Erwerbsschein- bzw. Meldepflicht gilt nicht nur bei einem Erwerb, sondern auch bei einer Schenkung oder einem Erbgang.
Nicht unter das Waffengesetz fallen Feuerwaffen, die vor 1870 hergestellt wurden, und Hieb-, Stich- und andere Waffen, die vor 1900 produziert wurden. Allerdings gelten auch für sie die Bestimmungen des Waffengesetzes zum Tragen und zum Transport von Waffen.

Für den Besitz von verbotenen Waffen wie Seriefeuerwaffen und auf Halbautomatik abgeänderte Seriefeuerwaffen (ausgenommen Schweizer Ordonnanzwaffen), Panzerfäuste, Laser- und Nachtzielgeräte, Schalldämpfer und Granatwerfer als Zusatz zu einer Feuerwaffe und Messer, die mit einem automatischen Mechanismus ausgefahren werden können, muss eine Ausnahmebewilligung beantragt werden. Aber auch Dolche mit einer symmetrischen Klinge, Schlagruten, Wurfsterne, Schlagringe, Schleudern mit Armstütze und Elektroschockgeräte fallen unter diese Bestimmung.

Waffen dürfen ohne eine Waffentragbewilligung an öffentlich zugänglichen Orten nicht getragen werden. Hier gilt es insbesondere zu beachten, dass Soft-Air-Guns neu auch als Waffe gelten und deshalb ebenfalls dem Tragverbot unterliegen. Wenn Sie eine Waffe von A nach B transportieren, zum Beispiel zum Jagdschiessen, benötigen Sie keine Tragbewilligung. Beim Transport von Feuerwaffen müssen Waffe und Munition getrennt sein.

Tipp
Wenden Sie sich bei Unklarheiten an das Waffenbüro Ihrer Polizei.

Weitere Informationen

  • Informationen zum Waffengesetz finden Sie in der Broschüre «Das Waffenrecht nach Schengen-Anpassung und nationaler Revision» sowie auf der Website Ihrer Polizei und des Bundesamtes für Polizei www.fedpol.admin.ch
  • Sämtliche Gesetzesbestimmungen und Verordnungen in Bezug auf das Waffenrecht und die verschiedenen Formulare sind beim Bundesamt für Polizei auf www.fedpol.admin.ch zu finden.
  • Die Schweizerische Kriminialprävention hat alle wichtigen Informationen zum Thema «Soft-Air-Waffen» auf www.softairguns.ch zusammengestellt.

Erstellt am: 07.09.2010 | Geändert am: 16.03.2011

Schwerpunktthema
Januar 2012

«Themen der Schweizerische Kriminalprävention» mit Factsheet und weiteren Downloads.

Neuigkeiten

«Drogen - Nein Danke!», die neue Broschüre über Drogenprävention. Jetzt gratis herunterladen!

Zusatzinformationen «Waffen»

Downloads     |     Links     |     FAQ


Abonnieren

Twitter

Facebook

Top Adressen

Top 10 häufig gestellte Fragen

Top 10 Downloads